Mexiko (18.10.-16.11.1997)
1997 reiste ich zusammen mit meinem Freund Micha und 2 guten Freunden das erste Mal nach Mexiko. Es war das erste Mal in Mittelamerika für uns alle, und wir waren gespannt, wie alles klappen würde und ob meine Spanisch-Kenntnisse ausreichend wären. Mexiko war schon seit meiner Kindheit ein Traum von mir gewesen, den ich mir nun endlich erfüllen wollte. Ich hatte extra deshalb Spanisch gelernt. Hier ist mein Reisetagebuch.
18.10.
7:00 aufgestanden, 8:45 losgefahren zum Flughafen Düsseldorf, in der S-Bahn Sekt und 9:50 Ankunft am Flughafen, 11:10 pünktlicher Start (wer hätte das gedacht?!), ganz guter Bordservice und genug zu essen, 12:40 Ortszeit an Newark (bei New York), nach deutscher Zeit wäre es 18:40 gewesen, im Flieger kamen 2 Filme: "Speed 2" und "Das 5. Element", außerdem "Mr. Bean"; auf dem Flughafen ein bißchen umgesehen und ein Bier getrunken, 16:50 Start nach Mexiko-Stadt, noch mal 'ne Std. Zeitverschiebung zu N.Y., d.h. Ankunft Mexiko-Stadt (im folgenden kurz Mexico) 21:00 Ortszeit (in N.Y. war's da 22:00 und zu Hause früh um 4:00 am 19.10.); Fluggesellschaft: CONTINENTAL
per Taxi zum Hotel, das uns der Taxifahrer empfohlen hatte; das war auch wirklich ein guter Tip, wie sich auch noch im weiteren Reiseverlauf herausstellen sollte; das Hotel "Capitol" lag unweit (10 Gehminuten) vom Zocalo, dem zentralen Platz von Mexico und 2 min von der nächsten U-Bahn (Metro), außerdem war es sehr preiswert (4-Mann-Zi: 265 Pesos = ca. 65,00 DM) und das Zimmer mehr als ausreichend mit warmer Dusche und überhaupt sehr ordentlich; gleich vorweg: bis auf eine Ausnahme waren alle Hotelzimmer, die wir im Land bewohnt haben, o.k.; es gab immer frische Handtücher und genügend Papier sowie Trinkwasser, auch die Bettwäsche war o.k. und Duschen vorhanden, wenn auch nicht immer warm nachdem wir uns einigermaßen eingerichtet und erfrischt hatten, gingen wir noch auf ein Bier raus und dann ziemlich müde (logisch...) ins Bett
19.10.
ca. 8:00 aufgestanden und frühstücken gegangen, Mexico machte an diesem Sonntagmorgen einen ziemlichen toten Eindruck (das war aber offensichtlich sonntags in jeder mexikanischen Stadt so); wir testeten gleich mal Mole Poblano mit Hühnchen und Reis und hatten gleich ein ziemlich scharfes Geschmackserlebnis! (Mole Poblano ist 'ne dunkle Sauce, die Kakao enthält und in jeder Gaststätte irgendwie ein bißchen anders zubereitet wird), außerdem gab's 'nen super frischgepreßten Orangensaft (den besten, den wir im ganzen Land hatten)
durch die Zona Rosa zum Chapultepec-Park gegangen (1,5 Std.), dort lustiges Treiben, viele Stände mit allem möglichen zu essen und zu trinken und allem möglichen anderen Zeug, echt nette Atmosphäre, aber am ersten Tag trauten wir uns noch nicht so recht an die ganzen Leckereien heran aus Angst vor Moctezumas Rache...
dann zum anthropologischen Museum, davor war 'ne Aufführung von Musik und rituellen Tänzen aus der Aztekenzeit, nicht schlecht; im Museum dann hatten wir echt Glück, denn es war gerade 'ne deutsche Reisegruppe gekommen, die 'ne Führung bekam, das war total interessant, und so erhielten wir einen wirklich guten und fundierten Einblick in die präkolumbianische Geschichte, Religion und Kultur
dann zum Bahnhof und Erkundigungen eingeholt, wie wir per Zug nach Palenque kommen (1000 km östlich von Mexico im Chiapas-Gebiet), dann zum Garibaldi-Platz, essen gegangen und Mariachi-Musiker gesehen und gehört, dann zum Hotel zurück und noch was trinken gegangen, 22:30 ins Bett
20.10.
7:00 aufgestanden, weil alle munter waren, mit der Metro zum Busbahnhof und das erste Mal Bekanntschaft mit Taschendieben gemacht, d.h. Hala; aber Hala konnte den Bösewicht stellen, sein Geld war auch vollständig wieder da, trotzdem sagten wir noch der Polizei Bescheid, dann am Busbahnhof ein Brötchen gegessen und auf nach Teotihuacan (1 Std. per Bus), 10:30 an Teotihuacan und die archäologische Stätte besichtigt (250 v.u.Z. bis 800 n.u.Z.), die Mondpyramide (42 m hoch) und die Sonnenpyramide (65 m hoch) bestiegen, war echt imposant, 15:45 per Bus zurück, 16:30 am Busbahnhof, dann in unserer Lieblingsgaststätte was essen gegangen und natürlich den super O-Saft getrunken, dann zum Garibaldi-Platz, noch ein bißchen durch das nächtliche Mexico geschlendert und was getrunken, 23:30 ins Bett
Wetter: alle Tage warm, aber nicht zu heiß (mit Ausnahme Teotihuacan, dort sengende Sonne und kaum Schatten), abends aber frisch, Jacke war nötig
Mexico liegt im Hochland auf einer Höhe von 2240 m
21.10.
8:00 aufgestanden, Sachen gepackt, Sachen im Hotel untergestellt, 10:00 los, Frühstück in unserer Lieblingsgaststätte, dann zum Zocalo gelaufen und den Nationalpalast mit Wandgemälden von Diego Rivera, die Kathedrale sowie die Ausgrabung des Templo Mayor aus der Aztekenzeit mit dazugehörigem Museum besichtigt, dann noch ein wenig herumgelaufen, im Hotel Sachen abgeholt und zum Bahnhof gefahren, um uns ins Abenteuer mexikanische Eisenbahn zu stürzen
auf dem Bahnhof noch Wegzehrung eingekauft und 20:15 pünktliche Abfahrt nach Cordoba, der Zug war ordentlich
22.10.
pünktlich 4:30 Ankunft in Cordoba, 6:30 sollte es weitergehen; aber es wurde 8:30, bis wir in den Zug einsteigen konnten und 9:30, bis er losfuhr; der Zug war ein Unterschied wie Tag und Nacht zum ersten, ziemlich dreckig, und ich dachte, "Jetzt geht das Abenteuer richtig los", Licht gab es auch keins, d.h. mit Einbruch der Dunkelheit war es dann finster, aber der Zug war nicht voll, und wir hatten alle Platz genug, konnten auch schlafen, tagsüber schauten wir die Landschaft an, es ging durch den Regenwald, das war schon nicht schlecht, trotzdem freuten wir uns auf 'ne Dusche, denn Wasser gab's auf der Toilette natürlich auch nicht; außerdem wurde ich zum ersten Mal von Moctezumas Rache heimgesucht, was sich mit Hilfe von Medikamenten aber recht schnell und problemlos beheben ließ; also, eine Zugfahrt, die man nicht vergißt!
23.10.
8:30 Ankunft in Palenque, per Taxi zum Hotel (Doppelzimmer: 120 Pesos = 30,00 DM), erst mal gesäubert, dann in die Stadt und zur Touristeninformation, zum "Bad der Königin" (Wasserfall mit Bademöglichkeit) baden gefahren, das war wirklich total herrlich!, dann noch ein bißchen durch den Dschungel spazieren gegangen und schon auf die Ruinen gestoßen, aber wir waren zu kaputt und hoben uns diese wunderschöne Ausgrabung für den nächsten Tag auf
zurück in die Stadt gefahren, was gegessen und auf dem Zocalo rumgesessen, dann im Innenhof des Hotels noch Doppelkopf gespielt, aus der Hotelgaststätte hatten wir noch Musikuntermalung, ein Gitarrist spielte lateinamerikanische Lieder und sang auch, die nächsten beiden Tage trat er auch auf, 23:45 ins Bett
24.10.
richtig ausgeschlafen, 9:00 aufgestanden, essen gegangen, ohne Hala zu den Maya-Ruinen aus der Zeit 536-783 n.u.Z. (ca. 7 km von Palenque entfernt) gefahren, Hala machte Hotel-, Bade- und Gammeltag, die Ausgrabung war wirklich beeindruckend und, wie gesagt, wunderschön, aber es war unerträglich heiß und feucht-warm, deshalb über Mittag baden gegangen in einem anderen Wasserfall als am Vortag, Micha ging es leider ziemlich schlecht (total erkältet), so daß er nicht badete und dann ins Hotel zurück fuhr, Frank und ich gingen noch mal zur Ausgrabung zurück und fuhren dann nach Palenque, um uns mit Hala am Swimming Pool eines Hotels zu treffen, Hala war aber gar nicht da, so tranken wir Pina Colada und Bier, und als wir gerade bezahlt hatten, tauchte Hala auf, wir gingen dann zu Micha ins Hotel und trafen uns 18:00 mit Hala, um essen zu gehen und einzukaufen, u.a. Bananen für den kranken Micha und Ananas, dann zurück zum Hotel, Micha stand auf, und wir spielten noch Doppelkopf, 0:30 ins Bett
25.10.
8:00 aufgestanden, frühstücken gegangen und nach Agua Azul gefahren (Wasserfälle im Dschungel), um zu einer Stelle zu kommen, wo man gefahrlos baden konnte (denn an den meisten Stellen starke Strömung, und es sind auch schon viele dort ertrunken), mußten wir ca. 1 Std. laufen, dann aber hatten wir ein idyllisches Plätzchen gefunden und blieben bis 16:00 da, badeten, liefen ein bißchen durch den Dschungel, es war sengende Hitze, aber genug Schatten, 17:00 fuhren wir zurück nach Palenque und erlebten beim Abendessen in einer Gaststätte den ersten richtigen tropischen Regenguß, aber das störte uns ja wenig..., durch die Stadt gegangen, dann in unser Hotel in die Bar, wo wieder der Gitarrist auftrat, war 'ne ganz nette Atmosphäre, und es gab auch 'nen Drink vom Haus, danach noch Doppelkopf und 1:30 ins Bett
26.10.
7:30 aufgestanden, gleich mit Gepäck frühstücken gegangen und Bustickets für den 10:00 Bus nach San Cristobal de las casas gekauft, was wir nicht wußten, da es keine Information dazu im Reiseführer gab, daß 1 Std. Zeitverschiebung war an diesem Tag wegen der Sommerzeitumstellung, statt 10:00 war es erst 9:00, so mußten wir die Stunde warten, denn der 9:00 Bus war voll, wir fuhren mit einem 2.Klasse-Bus, die Fenster waren alle auf, und es zog tierisch, 16:00 waren wir in San Cristobal, nur 207 km von Palenque entfernt, aber ca. 2100 m hoch (Palenque ist ca. 500 m hoch), Hotel gesucht, da es mir jetzt ziemlich mies ging, nahmen wir das erstbeste, um das Gepäck loszuwerden, aber es war wirklich ziemlich keimig und die Betten nur im eigenen Schlafsack zu benutzen, das Doppelzimmer kostete aber nur 15,00 DM; in der Stadt was gegessen (bei Sherlock's), ich mußte dann leider ins Bett gehen, die anderen waren noch ein bißchen in der Stadt, aber auch nicht sehr lange; in dieser Nacht hatte Hala einen ziemlichen Alptraum, was wohl auch mit dem miesen Hotel zusammenhing, deshalb beschlossen wir, am nächsten Tag umzuziehen
27.10.
7:30 aufgestanden, ich war immer noch ziemlich daneben, frühstücken gegangen und anderes Hotel bezogen, das Doppelzimmer kostete 30,00 DM, aber es war auch um Längen besser, vor allem gab es einen schönen Innenhof, wo man gut sitzen konnte, das war mir sehr angenehm, denn ich mußte einen Ruhetag einlegen, leider!
Micha, Frank und Hala fuhren zu einer 50 km entfernten Schlucht, 2 Std. Busfahrt dahin über eine der angeblich schönsten Straßen Mexikos (kurvenreich mit einem Höhenunterschied von ca. 1600 m), durch die Schlucht floß ein Fluß, auf dem sie sich dann 2 Std. mit einem Boot herumfahren ließen; 18:00 waren sie zurück, mir ging es besser, und wir gingen alle zusammen in die Stadt, Bustickets für den nächsten Tag besorgt, was essen und trinken gegangen und ins Internetcafé, um Tom und Grit Urlaubsgrüße der besonderen Art zu schicken, gegen Mitternacht ins Bett
28.10.
8:30 aufgestanden, frühstücken gegangen, gepackt und eine Gepäckaufbewahrung gesucht, für 7,50 DM für alle zusammen was gefunden, dann zum Markt, erst zum normalen Lebensmittelmarkt, riesengroß, aber irgendwie nicht besonders anheimelnd, deshalb nicht sehr lange dageblieben, sondern zum Kunsthandwerksmarkt vor der Santo-Domingo-Kirche; dort gab es jede Menge indianisches Kunsthandwerk, und Micha und ich schlugen mächtig zu (1 Hängematte, 2 Ponchos, geflochtene Armbänder, 1 Stadtrucksack, 2 Haarbänder), Hala kaufte sich endlich seine heißersehnte Holzmaske; dann wollten wir uns vom Einkaufen erholen und setzten uns in ein Café direkt dort am Markt, innerhalb weniger Minuten hatten wir schon bettelnde Kinder am Tisch, bei denen ich meine mitgebrachten Buntstifte gut zum Einsatz bringen konnte, dann kam noch eine Straßenhändlerin, und die Aussage des Reiseführers bestätigte sich, daß die Einwohner von San Cristobal das Wort "no" nicht zu kennen scheinen; jedenfalls ließen wir uns breit schlagen und kauften noch eine Marcos-Puppe für 5 Pesos (1,25 DM) dann noch Stadtbesichtigung, zur Santa-Clara-Kirche hoch, von dort herrlicher Blick über die Stadt, bei Sherlock's einen Drink genommen (das waren die besten Cocktails im ganzen Urlaub!), Gepäck geholt und bis zur Busabfahrt noch bei Sherlock's gesessen; 18:15 dann Abfahrt nach Huatulco, aber diesmal mit einem 1.Klasse-Bus
Wetter: sonnig, aber durch die Höhenlage sehr angenehm, selbst tagsüber war die lange Jeans nicht zu warm
29.10.
7:00 Ankunft in Huatulco (2,5 Std. zu spät, aber für uns war das so ja völlig in Ordnung), für Hala alles klar gemacht für's Tauchen, dann mit Kleinbus nach Pochutla, für 40 km brauchten wir 1 Std., dort erst mal was essen gegangen, dann nach Zipolite (direkt am Pazifik) gefahren (20 km von Pochutla), dort Hängematten gemietet für 10 Pesos und den ganzen Tag gebadet, gegammelt, gelesen..., 18:00 war es dunkel, mit dem Taxi (20 Pesos) nach Puerto Angel (3 km) gefahren und dort einen ganzen Fisch mit Pommes Frittes gegessen (riesengroß und lecker!), in Zipolite hatte keine Gaststätte geöffnet, der Hurricane Pauline hatte ganz schön kraß reingehauen, die Wasserleitungen waren zerstört, aber Strom war da noch was zu trinken gekauft für abends und 20:00 zurück zur Hängematte, am Strand gesessen und mexikanischen Wein getrunken, schmeckte wirklich gut und war trotz anderer Informationen aus dem Reiseführer durchaus bezahlbar 23:00 dann hingelegt, die erste Nacht hatte ich noch ziemliche Probleme mit dem Schlafen in der Hängematte, dann ging es aber prima.
30.10.
7:30 aufgestanden, im Meer gebadet, 9:30 nach Pochutla, was gegessen, Hala fuhr dann zum Tauchen nach Huatulco, Micha ging in Pochutla zum Frisör (mit sehr zufriedenstellendem Ergebnis), außerdem besorgten wir Bustickets nach Oaxaca und kauften ein bißchen ein, 14:00 lagen wir wieder in der Hängematte, 19:00 kam Hala zurück, dann wieder per Taxi nach Puerto Angel, diesmal gab's Fischfilet mit Reis und Tomaten, wieder sehr gut, 20:45 zurück, am Strand gesessen, 1:30 in die Matte
31.10.
8:30 aufgestanden, gebadet, 10:00 los nach Puerto Angel, d.h. bis 10:45 erst mal auf den Bus gewartet, aber wenigstens im Schatten bei 'ner kühlen Limo und Bier, in Puerto Angel gleich was essen gegangen (wieder Fisch), dann zum Strand schnorcheln und baden, viel schöner als in Zipolite, denn es war eine Bucht, das Wasser seicht, man konnte einfach so drin rumliegen, in Zipolite war immer starker Wellengang, den ganzen Tag dort verbracht, Doppelkopf gespielt, Garnelen und dann auch gleich noch Abendbrot dort am Strand gegessen, natürlich Fisch...
19:00 waren wir wieder an der Hängematte und kamen sogar ein bißchen mit den Einheimischen ins Gespräch, das war ziemlich interessant, und wir erfuhren auch mehr über Subcommandante Marcos, als im Reiseführer stand; wie jeden Abend gab's auch wieder ein kleines Lagerfeuer, das den Zweck hatte, den Abfall (Palmenwedel etc.), den Hurricane Pauline hinterlassen hatte, zu beseitigen und die Moskitos zu vertreiben, 23:00 in die Matte
01.11.
7:00 aufgestanden, vor der größten Hitze Sachen gepackt, gebadet, Frühstück aus dem Supermarkt.
Das Wetter war die ganze Zeit sonnig und heiß, am Strand durch den ständigen Wind auszuhalten, aber sobald man wegging vom Strand und kein Wind mehr war, wurde es fast unerträglich.
Den Tag noch rumgegammelt, am Strand spazieren gegangen bis zur Playa del Amor, dort nicht so starker Wellengang, zwischendurch noch Tamales von einer fliegenden Händlerin gekauft, wirklich gut
17:00 nach Pochutla gefahren auf einem kleinen Lastwagen, da offensichtlich der Bus kaputt war, war aber irgendwie witzig; dort was gegessen, dann zur Busstation (1. Klasse), 19:30 sollte der Bus fahren, 20:00 ging's dann los, der Bus war rammelvoll, die Luft war schlecht, also nicht gerade besonders angenehm die Fahrt, Mitternacht war eine halbe Std. Pause
02.11.
5:00 waren wir in Oaxaca (1550 m hoch, 175 km von Puerto Angel entfernt), die Fahrt dauerte deshalb so lange, weil der Bus eine andere Strecke fahren mußte, denn die direkte Straße war durch Hurricane Pauline zerstört und deshalb gesperrt
zur Santo-Domingo-Kirche gegangen, Micha und Hala paßten auf das Gepäck auf, und Frank und ich machten uns auf Zimmersuche, um diese frühe Stunde gar nicht so einfach, 7:00 hatten wir dann die Zimmer (Doppelzimmer: 80 Pesos = 20,00 DM) klargemacht, einziehen konnten wir natürlich noch nicht, aber das Gepäck schon abstellen, also zum nicht weit entfernten Zocalo und gefrühstückt, durch die Stadt geschlendert, aber es war Sonntag und irgendwie ziemlich tote Hose, 12:00 konnten wir dann ins Zimmer und endlich duschen, was eine absolute Wohltat war nach den Tagen in Zipolite, wo es nur Wasser aus dem Ziehbrunnen gab, was aber durchaus eine Erfahrung war!
ein bißchen gelesen und Wäsche gewaschen, dann wieder in die Stadt und Pizza essen gegangen, was aber nicht so berauschend war, dann noch mal zum Zocalo, denn es war Allerheiligen, und laut Reiseführer sollte da in Oaxaca die Post abgehen, was aber leider nicht ganz so war, ein paar maskierte Kinder liefen rum, das war's aber auch schon; zurück zur Posada Margarita, unserem Hotel, und Doppelkopf gespielt, 22:00 ins Bett, aber kaum hatten wir uns hingelegt, ging ein Wahnsinnskrach los aus irgendeiner Kneipe wahrscheinlich, wir standen noch mal auf, um zu gucken, aber wir waren ziemlich kaputt von der letzten Nacht und konnten dann auch trotz Krach irgendwie schlafen
03.11.
8:45 aufgestanden, Frühstück im Hotel (das war aber logischerweise nicht im Preis enthalten, war es nirgendwo, wo wir übernachtet haben), dann nach Monte Alban gefahren; diese Ausgrabung ist der zapotekischen Kultur zuzuordnen (600 v.u.Z. bis 1000 n.u.Z.) und auf einer von Menschen abgetragenen Bergkuppe 400 m über dem Tal, in dem Oaxaca liegt, gelegen; es war auch sehr interessant und der Blick von dort oben ziemlich schön, 14:30 zurück nach Oaxaca, zum Bahnhof, um uns zu erkundigen, wie wir nach Mexico zurückkommen, dann noch in einer Broilerbar was essen gegangen, zurück durch die ganze Stadt zur Posada und dann Doppelkopf bis 1:30
04.11.
6:30 aufgestanden, zum Busbahnhof, dort Brötchen gegessen und dann 8:00 nach Hierves el Agua, zu den versteinerten Wasserfällen gefahren; 2,5 Std gefahren, dann zu den versteinerten Wasserfällen gelaufen, war z.T. ziemlich steil, aber es war schon ein imposanter Anblick, dann oben in einem künstlich angelegten Becken gebadet, was essen gegangen, Doppelkopf gespielt, aber nicht lange, denn es war zu windig, überhaupt war dieser Tag der einzige in der Zeit, die wir in Oaxaca waren, der bewölkt und wirklich frisch war, im Wasser war es wärmer als draußen!
15:30 zurück, dann so richtig nobel essen gegangen in einer Gaststätte direkt am Zocalo, auf dem Balkon mit Blick auf den Zocalo, feine Sache!
im Hotel nur noch ein Bier, kein Doppelkopf, sondern 22:00 ins Bett
05.11.
7:30 aufgestanden, frühstücken gegangen, dann zum Busbahnhof und zur Ausgrabung nach Mitla gefahren; Mitla wurde von den Mixteken gebaut und bewohnt von ca. 900 bis 1521; es war echt eindrucksvoll, überall waren reiche Verzierungen und Steinfriese und auch noch ziemlich gut erhalten, im Dorf Mitla noch für Micha und mich 2 Hemden und dann alle Mezcal (mit Wurm!) gekauft; dann baden gefahren zu einem Swimming Pool, den Micha vom Bus aus gesehen hatte, es gab auch einen Sprungturm (2,5 m), nach kurzer Zeit tauchte aber dann eine mexikanische Großfamilie auf, vom Kleinkind bis zum Opa alles dabei; es handelte sich ganz offensichtlich um eine Geburtstagsparty, denn eine riesengroße Torte war auch da, und natürlich ging's auch gleich mit mexikanischer Volksmusik los; es dauerte aber nicht lange, und wir wurden zu selbstgebranntem Mezcal eingeladen und sogar zum Essen, 17:30 fuhren wir dann ziemlich lustig zurück nach Oaxaca und machten den Abend dann nichts weiter außer Doppelkopf spielen, 0:30 dann ins Bett
06.11.
7:30 aufgestanden, gepackt, Gepäck in der Posada abgestellt, frühstücken gegangen in der gleichen Gaststätte wie am Vortag ("Quickly"), dann zum Bahnhof und Fahrkarten für unsere nächtliche Fahrt nach Mexico besorgt, das konnte man nämlich nur am Tag der Abfahrt machen, nicht früher, und der Schalter hatte nur von 6:30 bis 10:30 und von 16:00 bis 19:00 geöffnet
dann per Bus nach Yagul zu einer Ausgrabung aus der Zeit von 500 v.u.Z. bis 1200 n.u.Z., die Hauptgebäude jedoch aus der Zeit von 900 bis 1200 n.u.Z., sie vermittelte einen guten Eindruck davon, wie eine Stadt gegliedert und angelegt war, in der auch Menschen wohnten und nicht nur zeremonielle Gebäude waren; der Ballspielplatz ist der zweitgrößte in Mesoamerika, mir hat es dort außerordentlich gut gefallen; zurück zur Straße, wo der Bus fuhr (2 km), unterwegs war noch eine Gaststätte, in der wir ein bißchen was gegessen haben, dann weiter zur Casa Chagoya, einer Mezcal-Brennerei, die wir besichtigen konnten und dann zurück nach Oaxaca, noch ein bißchen durch die Stadt geschlendert, zu "Quickly" was essen gegangen, 18:00 per Taxi zum Bahnhof, 19:00 fuhr dann der Zug los nach Mexico, er war so, wie der von Mexico nach Cordoba, aber viel voller, wir hatten aber zum Glück Sitzplatzkarten, trotzdem ziemlich belastend, auch Hühner waren da, und die Fahrt dauerte viel länger, was sich auch auf den Zustand des WC recht negativ auswirkte...
07.11.
Die Fahrt ging nun durch das Hochland, vorbei an den beiden Vulkanen Popoctépetl und Ixtaccíhuatl, das war schon ziemlich imposant, allerdings auch richtig kalt, denn es waren bestimmt 3000 Höhenmeter. Die Einfahrt durch Mexico ging durch Slums, in denen aber überall die mexikanische Flagge hing und "Viva Mexico" ("Es lebe Mexico") stand, irgendwie unglaublich. 12:00 endlich Ankunft, zum Hotel "Capitol", Zimmer für Frank klargemacht und unsere Sachen, die wir nicht mit nach Yucatan nehmen wollten, zur Aufbewahrung abgegeben, noch mal zum Zocalo gegangen und dann in unserer Stammkneipe was gegessen, später noch woanders Aztekensuppe probiert, war aber nicht der große Bringer, dann alle zusammen zum Flughafen, noch einen Abschiedsdrink genommen und 18:42 pünktlich Start nach Merida auf der Yucatan-Halbinsel, vorher allerdings durfte ich bei der Sicherheitskontrolle alles auspacken, Zwischenlandung in Villahermosa, wir mußten die Stunde im Flieger sitzen bleiben, dann 21:30 Ankunft in Merida; der Bordservice war total o.k., leckeres Essen, Drinks umsonst, feine Sache; Fluggesellschaft: AVIACSA
in Merida vom Flughafen per Taxi zum Hotel "Casa Becil", 3-Mann-Zimmer für 120 Pesos, Hotel hatte auch wieder einen Innenhof, wo man prima sitzen konnte, trotzdem erstmal zum Zocalo und Wein und Bier getrunken, 0:30 ins Bett
08.11.
verschlafen!! 8:30 aufgestanden und ohne Hala, der wieder einen Hoteltag machen wollte, zum Busbahnhof, der war auch ganz in der Nähe (2 Straßen weiter), 9:00 gleich los nach Uxmal (65 km), 10:30 Ankunft, dort gefrühstückt und dann die Ausgrabung angeschaut, die wichtigste Bauwerke fallen in die Zeit zwischen 800 und 1000 n.u.Z., es war die schönste, beeindruckendste Ausgrabung dieser Reise, mitten im Dschungel mit überwältigenden Bauwerken, einfach unbeschreiblich schön!; die 38 m hohe Pyramide des Zauberers, auf die wir natürlich auch hochkletterten, stellte alle anderen Pyramiden, auf denen wir waren, in den Schatten, was die Steilheit betrifft, als ich oben stand, fragte ich mich "Wie komme ich hier bloß wieder heil runter?!", aber es klappte schon... Schon alleine diese Ausgrabung war den Flug nach Yucatan wert!
13:30 per Bus nach Kabah (20 km), den Maskenpalast angeschaut mit Masken des Regengottes Chac, außerdem den Triumphbogen und dabei den Bus 14:45 verpaßt, leider hatten wir vergessen, uns zu erkundigen, sonst hätten wir gewußt, daß der nächste erst 17:00 oder 17:30 fährt; also saßen wir in sengender Sonne am Straßenrand und hofften auf eine Mitfahrgelegenheit, also auf ein Wunder, denn es kamen in der Stunde so 2-3 Autos vorbei...;16:30 hatten wir dann eine Mitfahrgelegenheit mit einer Familie aus Merida, sie wollten aber erst noch nach Sayil, was uns auch sehr recht war, aber leider hatte die Ausgrabung schon geschlossen, als wir ankamen, in Uxmal wollten sie sich noch "Luz y Sonido", eine Vorführung mit Licht- und Toneffekten in den Ruinen ansehen, wir gingen mit, und es war auch ziemlich beeindruckend, das ganze dauerte von 19:00-19:45; 21:00 waren wir dann endlich in Merida, wo uns Hala schon erwartete, wir gingen dann was essen und besorgten Bustickets für den nächsten Tag, 22:30 zurück ins Hotel und noch Wein getrunken und an Frank gedacht, der jetzt in Düsseldorf landen mußte, gegen 1:30 ins Bett
09.11.
6:00 wecken lassen, mit allem Gepäck zum Busbahnhof, dort gefrühstückt und 8:00 in einem 2.Klasse-Bus nach Chichen-Itza, die Busfahrt zog sich tierisch hin, für die 120 km auf flachem Land brauchten wir 3 Std., der Bus war auch rammelvoll, wir hatten aber Sitzplätze zum Glück, in Chichen-Itza dann das Gepäck kostenlos zur Aufbewahrung gegeben und in sengender Sonne die Ausgrabung besichtigt, es ist die am besten rekonstruierte Maya-Stadt aus der Zeit zwischen 400 und 1200 n.u.Z., es war schon ziemlich interessant und das Gelände sehr groß, außerdem sahen wir den größten Ballspielplatz Mesoamerikas, das war schon beeindruckend, trotzdem haben mir Uxmal und Palenque wesentlich besser gefallen
15:30 waren wir fertig und wollten sehen, ob wir einen Bus Richtung Karibikküste erwischen, wir hatten auch Wahnsinnsglück, es fuhr gerade ein Bus (1. Klasse) nach Playa del Carmen (südlich von Cancun, ca. 200 km von Chichen-Itza), 19:00 waren wir da und beschlossen, für eine Nacht dort zu bleiben, mieteten ein Zimmer ohne Dusche/WC für 150 Pesos beim Campamiento la Ruina (Playas billigste Unterkunft, am Strand und mit eigener kleiner Ruine aus der Maya-Zeit), dann stürzten wir uns ins tosende Touristenleben, das mich sehr an Gran Canaria erinnerte, und gingen noch was essen und die Happy Hour nutzen, dann saßen wir noch bei uns vorm Zimmer draußen bis 1:30
10.11
7:15 standen Micha und Hala auf und gingen baden, ich hatte aber keine Lust und bewegte mich erst 8:30 aus dem Bett, dann Frühstück in der zeltplatzeigenen Gaststätte, wo wir als Hausgäste 30% Rabatt bekamen, nur so waren die Preise wieder o.k., an der Karibikküste war nämlich alles wesentlich teurer als in den übrigen Gebieten, die wir bereist hatten, dann schlenderten wir durch Playa, tranken noch Pina Colada und Bier in der zeltplatzeigenen Gaststätte und wollten 13:00 den Bus (2. Klasse) nach Tulum nehmen, was wir wieder mal nicht mitbekommen hatten, jetzt waren wir im Bundesstaat Quintana Roo, und der hatte als einziger mexikanischer Bundesstaat die Sommerzeit nicht zurückgestellt, es war also schon 14:00, da die Busse aber stündlich fuhren, gar kein Problem; 14:20 fuhren wir los, 15:30 Ankunft in Tulum, ca. 2 km mußten wir laufen, dann waren wir an den Cabanas "El Mirador" und mieteten uns eine Hütte mit 1 Hängematte und 2 Betten für 120 Pesos, allerdings nicht direkt am Strand, aber wir machten für den nächsten Tag aus, daß wir in so eine umziehen konnten für das gleiche Geld, allerdings mit Doppelbett, dann noch mal los zum Eingang der Ausgrabung (1 km), mit der Bimmelbahn zur Touristenfalle (das war nicht weit, hätte man auch locker laufen können, war nur aus Gag), bißchen was für abends gekauft und Fisch essen gegangen, dabei überfielen uns die Moskitos, wir hatten keine Chance!
18:45 gingen wir zurück zur Cabana und hüpften erst mal ins Meer, um die Mückenstiche zu kühlen, dann saßen wir bis 1:30 am Strand
11.11.
8:00 aufgestanden, ins Meer gehüpft, frühstücken gegangen und dann ohne Hala nach Coba (45 km) gefahren, zum Bus (2. Klasse) mußten wir ziemlich hetzen, 10:15 pünktlich Abfahrt, 11:15 in Coba, Besichtigung der Ruinen, es war aber recht wenig erhalten und die ganze Ausgrabung ziemlich enttäuschend, außerdem war es extrem schwül und heiß, wir schwitzten wie verrückt, 13:30 dann zurück nach Tulum, auch wieder zum Bus gehetzt, aber es fuhr nur 3mal am Tag was, in Tulum was zu essen gekauft und noch essen gegangen, per Taxi zur Cabana, Hala hatte die Hütte gewechselt, direkt am Strand, leider war es wesentlich windiger als am Vortag, so daß das Bett einem Sandhaufen glich, aber so war es schon ganz nett, dann erst mal gebadet und Strandspaziergang (ca. 4 km) gemacht und Fisch essen gegangen, bis zur Happy Hour (ab 20:00) in der Gaststätte geblieben und dann das Angebot der 2 Drinks für 15 Pesos genutzt, es kamen auch noch Trommler, die für Unterhaltung sorgten, war bloß bißchen zu laut; da wir wegen des starken Sturms nicht schlafen konnten, saßen Micha und ich noch im Windschatten der Hütte und tranken Cola mit Rum, unterhielten uns mit einem Norweger und versuchten es 3:00 auch mit Schlafen, beim Zähneputzen sah Micha 2 Skorpione, die ziemlich schnell auf ihn zukamen, die er aber verjagen konnte
12.11.
9:45 aufgestanden, völlig verklebt von Sand und Schweiß, der starke Wellengang animierte mich auch nicht gerade zum Baden, also so los zur Ausgrabung von Tulum (1 km), d.h. erst mal zur Touristenfalle, denn da waren jeden Tag Vorführungen der sogenannten Vogelmenschen (5 Menschen steigen auf einen Pfahl, einer setzt sich in die Mitte und fängt an, auf der Flöte zu spielen, die anderen 4 wickeln sich Seile um die Hüften und lassen sich dann kopfüber nach unten gleiten; das ganze stammt aus präkolumbianischer Zeit und hat vermutlich einen rituellen Hintergrund), jedenfalls war es interessant anzuschauen, dann zur Ausgrabung, es waren solche Menschenmassen da, daß wir kaum rein kamen, natürlich wieder sengende Sonne, aber die Ausgrabung war wirklich ganz hübsch und die Lage echt überwältigend, direkt über der Karibik thront die Stadt, außerdem sahen wir 2 riesengroße Leguane, der eine war bestimmt 1 m lang; 13:45 zurück zur Hütte, gebadet, Wind und Wellengang hatten nachgelassen; dann die Duschen der Nachbar-Cabanas benutzt, die waren nämlich um Längen besser als unsere!
rumgegammelt, mal ein Bier trinken gegangen und 18:00 dann wieder in die Gaststätte vom Vortag Fisch essen gegangen und Joghurt getrunken, echt lecker!, wieder die Happy Hour genutzt und dann noch vor unserer Hütte gesessen, ohne den Sturm war es richtig schön, 0:30 ins auch nicht mehr so versandete Bett, in dieser Nacht entdeckten wir noch einen "Mitbewohner" unserer Hütte, und zwar einen recht großen Krebs, der sich dann irgendwann unters Dach verkroch
13.11.
7:30 aufgestanden, gebadet, gepackt, gegammelt, Joghurt trinken gegangen, 13:00 per Taxi nach Tulum, 14:00 mit 1.Klasse-Bus nach Merida, 4 Std. Fahrt, durch Zeitverschiebung (Merida ist die Hauptstadt des Bundesstaates Yucatan) 17:00 da, zur "Casa Becil" gegangen, ein Zimmer gemietet, erst mal geduscht, totale Wohltat, den Sand abzuspülen, herrlich!, was zu trinken gekauft für abends und essen gegangen, sehr volkstümlich und dementsprechend billig, dann noch in eine Gaststätte, wo es ziemlich lustig zuging, der Chef war offenbar sein bester Kunde gewesen, dann noch ins Café POP, eine angebliche Studentenkneipe, aber wir waren dort die jüngsten, auf dem Zocalo noch Wein getrunken und ein bißchen Merida bei Nacht genossen, dann zum Hotel und noch mit deutschem Mädel und einem Australier gelabert, 1:30 ins Bett
14.11.
7:30 aufgestanden, gepackt und dann in die Stadt frühstücken gegangen, Hala war beim Frisör, dann Stadtbesichtigung (rund um den Zocalo und nördlich davon); Merida ist eine recht schöne Stadt mit vielen Gebäuden und Kirchen aus der Kolonialzeit, von denen wir 'ne ganze Menge gesehen haben; auch die Wandmalereien im Gouverneurspalast waren echt beeindruckend, wenn auch recht außergewöhnlich; sie stellen die Geschichte Yucatans dar, dann noch kurz zum Markt und 13:00 zum Hotel, Sachen abholen und dann per Stadtbus zum Flughafen, für alle 3 haben wir 5,40 Pesos bezahlt; ich mußte den Busfahrer zweimal fragen, was es kostet, weil ich dachte, ich habe mich verhört
14:00 Ankunft am Flughafen, 15:00 Start, wieder über Villahermosa, dort 1 Std. Aufenthalt, 18:00 Ankunft in Mexico; beim Anflug auf Mexico sahen wir total gut die beiden Vulkane Popoctépetl und Ixtaccíhuatl, der aus westlicher Richtung betrachtet den Formen eines weiblichen Körpers ähnelt (mit ein bißchen Phantasie natürlich) und zum ersten Mal Mexico aus der Luft bei Tageslicht; das war total faszinierend!
per Metro ins Hotel "Capitol", geduscht, Sachen gepackt und dann essen gegangen in unsere Stammkneipe und noch zum Garibaldi-Platz; da war mächtig was los, ein Haufen Leute und jede Menge Mariachis, mehr als die anderen Male, die wir da gewesen waren; dann zum Zocalo gelaufen und einen letzten Blick auf die Kathedrale geworfen und bis 1:00 in einer Nachtbar die letzten Pesos alle gemacht, dann ins Hotel
Wetter: in Merida noch richtig heiß, in Mexico angenehm, aber nicht kalt
15.11.
5:45 wecken lassen, 6:45 per Metro zum Flughafen, 7:40 dort, Flieger sollte 8:50 starten, aber wegen irgendwelcher Probleme ging es erst 9:50 los, aber ich hatte einen Fensterplatz und konnte noch mal die beiden Vulkane sehen; allerdings war die Klimaanlage kaputt, und es war eiskalt, der Bordservice war aber ziemlich gut; 14:35 Ortszeit Landung in Newark (in Mexico war's da 13:35), dann auf dem Flughafen rumgelaufen und mit dem Monorail rumgefahren und so die Zeit bis zum Abflug 17:30 überbrückt, der Flieger war rammelvoll, bis auf den letzten Platz; Bordservice war aber echt gut, es kam 1 Film "Die Hochzeit meines besten Freundes" und wieder "Mr. Bean"
16.11.
6:30 Ortszeit Landung in Düsseldorf, neblig und kalt, in New York war es zu der Zeit 0:30 und in Mexico 23:30 am 15.11.
8:30 waren wir wieder in unserer Wohnung.
Ich glaube, es war mein bisher schönster Urlaub, alles hat optimal geklappt, und es ist tausendmal besser gelaufen, als wir erwartet hatten. Als Stadt hat mir am besten San Cristobal de las casas gefallen, weil es nicht von so vielen Touristen überlaufen war und noch richtig Atmosphäre hatte, aber das ist natürlich sehr subjektiv. Die Ausgrabungen in Uxmal und Palenque waren für mich die beeindruckendsten, die Fahrt nach Coba hätte man sich sparen können.
In Mexico hatten wir immer ziemliches Glück mit dem Smog, die Werte lagen laut Fernsehberichten immer noch im annehmbaren Bereich. Überhaupt hatten wir mit dem Wetter Wahnsinnsglück.
Wie gesagt, viel besser hätte das alles gar nicht laufen können.