
Kultur und Natur in der OstschweizIm nordöstlichsten Winkel der Schweiz und direkt am Bodensee an der Grenze zu Deutschland gelegen, bietet die Ostschweiz Ferien vom Feinsten.

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 Die Kantonshauptstadt St. Gallen, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der Ostschweiz. Blick auf den Stiftsbezirk mit der Stiftskirche, verzeichnet als UNESCO-Welterbe.
Foto: swiss-image
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Hier kann man beispielsweise das familienfreundliche Toggenburg kennen lernen: Die Region zwischen dem mächtigen Säntismassiv und den Gipfeln der sieben Churfirsten eignet sich perfekt für Ferien auf dem Bauernhof, Stippvisiten bei echten Sennern oder einen Jodelkurs. Gleich mehrere Orte tragen das Schweizer Gütesiegel "Familien willkommen" und begrüßen Groß und Klein mit abwechslungsreichen Freizeitprogrammen und ermäßigten Raten in Hotels und Restaurants sowie bei Bergbahnen. Auch Aktivurlauber kommen im Toggenburg auf ihre Kosten - so wurde ein neues Nordic-Walking-Angebot geschaffen und kreuz und quer durch die Region ziehen sich 18 ausgeschilderte Bike-Routen verschiedener Schwierigkeitsgrade.
Wem der Sinn nach Stadtleben steht, der sollte St. Gallen ansteuern, die Metropole der Ostschweiz. Sie ist dank des historischen Stiftsbezirks, der auf der Liste des Unesco-Weltkulturerbes steht, der Bauten des spanischen Architekten Santiago Calatrava und der reichen Textilindustrie ein kulturelles Highlight. Für eine kleine Pause während des Stadtbummels sind übrigens die "Erststockbeizen" wie geschaffen - kleine Restaurants in der ersten Etage prachtvoller Häuser.
Wieder hinaus in der Natur geht es ins Glarnerland; ein tiefes Tal zwischen dem Walensee und dem Zürichsee. Hier warten im Sommer mehr als 800 Kilometer Wanderwege und im Winter das dichteste Schlittelnetz der Schweiz! Kleine Gäste fühlen sich im Familienort Braunwald wohl, wo das erste begehbare Märchen des Landes auf die Spuren von Zwerg Baartli führt und im Märchenhotel Bellevue jeden Abend fantastische Gute-Nacht-Geschichten erzählt werden.
Die traditionellste Seite der Ostschweiz zeigt schließlich das Appenzellerland, wo die Uhren langsamer ticken als anderswo. Hier erlebt man überlieferte Bräuche und alte Handwerkskunst ganz unmittelbar - beispielsweise im Städtchen Appenzell, wo noch immer haarfein gemalte Bilder von Alpzügen entstehen; so, wie sie die Bauern schon vor 200 Jahren in Auftrag gaben. Die Appenzeller sind übrigens auch für ihren trockenen Humor bekannt und natürlich für ihren Käse, der die Reise in die Ostschweiz zu einem kulinarischen Erlebnis werden lässt.
Quelle: Schweiz Tourismus / bearbeitet von pairola-media