
Zug: nicht zum Wegfahren, sondern zum DableibenWahrzeichen des historischen Zentrums um den Kolinplatz ist der Zytturm, der, während er die aktuelle Stunde schlägt, auch an vergangene Zeiten erinnert. Auf seinen 52 Metern ist Zug gut überschaubar.

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 Der Zytturm in Zug.
Foto: Swiss-Image
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Man kann den Kern der Kyburgerstadt mit seinen markanten Altstadtgebäude aus der Spätgotik bestaunen, wo auch Shops aus dem Konsumzeitalter locken. Vorher jedoch muss jeder Besucher den Schlüssel zum Turm beim nördlich gelegenen Polizeiposten abholen - auch ein Stück heimelige Atmosphäre in Zug. Der Bogen an Kulturleben in Zug spannt sich von Theater und Konzert über Kleinkunst und traditionelle Veranstaltunge bis hin zu kulinarischen Spezialitäten wie "Zuger Rötel" oder "Zuger Kirschtorte". Man findet interessante Museen, die einen beispielsweise durch zeitgenössische Kunst, Urgeschichte und Afrika führen, und moderne Einkaufpassagen zum Flanieren.
Der Zugersee lädt ein zu einer abwechslungsreichen Schiffahrt, und für Fans des romantischen Sonnenuntergangs bietet sich ein Spaziergang zur Seepromenade an - abends versteht sich. Ganz in diesem Sinne gibt es immer samstags eine Spezialfahrt mit vielversprechenden Titel "Parcour d´Amour", wo man sich bei einem romantischen Rendezvous mit dem Sonnenuntergang, dazu Palmen auf dem Freideck und ein erfrischenden Schiffsdrink, treiben lassen kann.Innerhalb des Städtchens ist alles entspannt zu Fuß erreichbar. Wer etwas mehr Körperspannung wünscht, kann sich auf den dichten Rad- und Wanderwegnetzen im Tal und auf dem Zugerberg bedienen und geballte Aktivität aufs Programm setzen. Von Mai bis Oktober werden sogar kostenlos Räder verliehen. Wandern mit Motto und Weiterbildung ist auf dem Industriepfad Lorze möglich, der auf über 30 Kilometern einen Spezialeinblick in die Region vermittelt.

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 Stadt, See, Umgebung: eine gute Zug-Verbindung.
Foto: Swiss-Image
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Eine gute Zug-Anbindung hat das Ägerital, das auf 730 Metern über dem Meer als ?Sonnenterrasse des Zugerlands" mehr als nur - aber eben auch - Entspannung und Erholung bietet. In der Ägerisee-Idylle ziehen verschiedenste Sport- und Freizeitmöglichkeiten zu Wasser und zu Lande zahlreiche Unternehmungslustige. Naturfreunde kommen auf über 170 Kilometern gepflegter Wanderwege in intakter Natur ebenso auf ihre Rechnung wie Geniesser und Gourmets in "urchigen" Alpwirtschaften oder in erstklassigen Speiserestaurants. Erlebnisse auf dem Bauernhof, teilweise sogar mit Übernachtungen im Stroh machen das Tal auch für Kinder attraktiv.
Familientauglich sind auch die Höllgrotten bei Baar, ein wenig nördlich von Zug, die inmitten des wild-romantischen Lorzentobel verborgen sind. Kleine Seen, Stalagmiten und Stalaktiten in unterschiedlichsten Farbnuancen geben jeder der Tropfsteinhöhlen ihren eigenen Charakter. Der (ungeführte) Besichtigungsspaziergang durch die Höhlen dauert etwa 45 Minuten. Zurück am Tageslicht lädt dann ein Restaurant mit Gartenwirtschaft zum Verweilen ein.
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