
Wallis - Urlaub im PanoramaEin Land, das zum Perspektivenwechsel auffordert: Vor der Viertausender-Kulisse an einem der klaren, blauen Seen sonnen, durch blühende Obstgärten mit mediterranem Charakter schlendern und anschließend rein in die Berg-Kulisse.

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 Kontraste in Salgesch.
Foto: Valais Tourism
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Die vielen Viertausender ? um die 50 Stück ? lassen den Himmel näher werden, bieten Blick auf ?urchige? Bergdörfer mit sonnengebräunten Holzhäusern, unzählige Bäche, die sich steile Täler hinunterschlängeln. Ungezähmt und voller Energie gibt sich das Wasser der Rhone im urwüchsigen Tal Goms am Oberlauf, um sich dann im Unterwallis bis zur Einmündung im Genfer See besänftigen zu lassen. Die Natur ist im Wallis besonders unmittelbar zu erleben, sie besticht durch ihre Gegensätze, vereint zum Beispiel den größten Alpengletscher und sonnenbeschienene, grüne Weinberge. Extra reinen Natur-Genuss versprechen autofreie Ferienorte wie Bettmeralp und Riederalp, die auch noch lichtverwöhnt auf einer Sonnenterrasse am Großen Aletschgletscher liegen.

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 Am Märjelen-See Extreme erwandern.
Foto: Valais Tourism
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Überall im Wallis finden sich ausgedehnte Netze von Wanderwegen mit einer Gesamtlänge von 9000 km, die von der Spazierrunde für Familien bis zur Herausforderung für erfahrene Bergsportler alles bieten. Oft kann die Landschaft auch beschaulich unter einem bestimmten Thema erkundet werden, etwa auf dem Heilpflanzen- und Bachblütenlehrpfad, dem Wolfspfad oder der Alpenblumenpromenade. Historisch interessante Strecken führen an den Suonen, vormittelalterlichen Bewässerungskanälen, oder den vor 2000 Jahren erbauten Römerwegen im Unterwallis entlang. Der Charme vergangener Zeiten ist auch in den kleinen mittelalterlichen Städtchen zu spüren, und auch die ursprünglichen Bergdörfer sind einen Besuch wert. Für Nervenkitzeler stehen abenteuerliche Gletschertraversierungen, Bergtouren, Schluchttrekking auf dem Programm, zum Beispiel in die George Alpine zwischen Saas-Fee und Saas-Grund. Steigender Beliebtheit erfreuen sich aber auch weniger beanspruchende Touren ? mit Lama, Maultier oder Yak.

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 Wandern in Sonne und Lötschental.
Foto: Valais Tourism
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Das Wetter unterstützt in der Regel Erkundungen im Freien, hat das Wallis doch im Sommer ein ausgesprochen sonniges, mildes und regenarmes Klima, so dass einem Bad in den Bergseen nichts im Wege steht und Wasser- wie Wandurlauber auf ihre Kosten kommen. Sonst gibt es aber auch Schwimm-, Erlebnis- und Wellnessbäder, die häufig die seit der Römerzeit bekannte Wirkung der ?heilenden Wasser? nutzen. Außerdem kann man trendig Wassser, Luft und Land per River Rafting oder Wake Boarding, Mountainbiking oder Gleitschirmfliegen und Fallschirmspringen erobern. Oder einfach mit der ganzen Familie gemächlich über eine der neun nationalen Velorouten - größtenteils am Rhoneufer entlang ? rollen.

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 Bilderbuch: Evolene im Winter.
Foto: Valais Tourism
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Im Winter kontrastieren die im Lauf der Zeit geschwärzten Holzhäusern mit der glitzerndweissen Landschaft. Es stehen Pulverschneepisten, die fast bis auf 4000 Meter über Meereshöhe reichen, Panoramawege, Loipen, Schlittenspuren zu Verfügung. Die Vielfalt der eigenwilligen Landschaft spiegelt sich im breiten Winterangebot. Im Obergoms kann Schneeschuhlaufen in Begleitung von Huskies ausprobiert werden, in altbekannten Badekurorten geht?s von der Piste in die Therme und anschließend mit einem Glas Fendant zum Raclette in den Feierabend. Zermatt, der Matterhorn-Ort, in dem Kutschen und Elektrowagen Autos ersetzen, bietet windgeschützt und schneesicher die längste Skisaison in den Alpen und darüberhinaus zahlreiche Hotels der oberen Klasse.
bearbeitet von pairola-media