
Brig - fast der SüdenKreuz und quer, drunter und drüber gehts in Brig, der alpinen Drehscheibe internationaler Verkehrslinien und -kurven. Hier führen die Bahnlinien Paris ? Mailand durch, und über den Lötschberg erhält Brig stündlich Anbindung an Deutschland (über Bern, Basel oder Zürich). Es ist die Spannung von Moderne und Historik unter einem Hauch Italianita, die den Reiz des Städtchens ausmacht.

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 Altstadt-Charme in Brig.
Foto: Swiss-Image
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Patrizierhäuser und Kopfsteinpflaster verbinden sich mit Boutiquen, Galerien und Geschäften für exquisiten Spezialbedarf. Die Architektur, die bis ins dreizehnte Jahrhundert zurückgeht - das wohl älteste Haus wurde 1263 gebaut -, gibt einen Vorgeschmack auf den Süden, den der Simplonpass so nah macht. Immerhin 200 Jahre Bau- und Verkehrsgeschichte am Simplon führt die gleichnamige Ausstellung im Stockalper Schlösschen dem geschichtsneugierigen Besucher vor Augen.

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 Das Briger Stockalperschloss.
Foto: swiss-image
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Das Stockalperschloss mit seinen Kaspar, Melchior und Balthasar getauften Türmen, bietet als Hauptsehenswürdigkeit einen Eindruck von der barocken Schweiz. Es wurde zwischen 1658 und 1678 durch Kaspar Jodok Stockalper vom Thurm gebaut, der unter anderem durch Salzhandel stein- und einflussreich geworden war und es bis in die heutige Multimediaschau des Schlossmuseums geschafft hat. Weitere Attraktionen tauchen abwechslungsreich auf dem Stockalperweg, dem 35 Kilometer langen "Ecomuseum" Brigs, auf.
Wer es lieber bummelig mag, sollte auf keinen Fall einen Einkaufsbummel über den samstäglichen Bauernmarkt verpassen, wo es regionale Spezialitäten wie Alpkäse mit Heustadelduft, Biotrockenfleisch, Walliser Roggenbrot...gibt. An lauen Abenden merkt man richtig, dass Sommer ist, wenn man Kino mal ohne Dach und Wände als Openair in Brig erlebt. Openair pur verspricht auch ein Ausflug ins nahegelegene Naturschutzgebiet Aletsch mit dem Gletscher, den knorrigen Arvenbäumen und rubinroten Alpenrosen, die über ein filigranes Wanderwegnetz erschlossen werden - die Simplonseite wurde bereits von Schmugglern auf dem Weg nach Italien zum aus- und ergiebigen Wandern genutzt.
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