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Pyrenäen - aktiv im Sommer



Pyrenäen - aktiv im Sommer

Unter dem Slogan ?Die Pyrenäen, die Seite der Sonne? haben Turespaña und die Autonomiegemeinschaften Navarra, Aragonien und Katalonien die Möglichkeit einer gemeinsamen Werbung für die Pyrenäen als touristisches Kennzeichen wahrgenommen. Die Südseite dieser Bergkette, die voll auf spanischen Boden liegt, hat die meisten Sonnenstunden aufzuweisen. Wer die Natur der Pyrenäen im Rahmen eines aktiven Urlaubs entdecken möchte, findet vor Ort spezielle Agenturen, die in die verschiedensten Aktivitäten einweisen: Gleitschirmflüge, Canyoning, Kanufahren, Wanderungen zu Fuß oder auf dem Rücken eines Pferdes.

Tourengehen
Zahlreiche nach dem europäischen System für kleine und große Wanderrouten ausgezeichnete Wege geben die Möglichkeit, die verstecktesten Winkel dieser Bergkette für sich zu entdecken.
Eine der schönsten Wanderrouten ist die GR-11, die sich vom Cap de Creus am Mittelmeer bis zum Cap de Higer im Golf von Biskaya zieht. Dieser annähernd 800 km lange Weg führt durch die ganzen Pyrenäen. Die Route ist für 7 Etappen ausgelegt, wobei im Schnitt täglich knapp 20 km zurückgelegt werden müssen. Längs des Weges liegen verschiedenen Berghütten, in denen man essen und übernachten kann, sofern man nicht auf die zahlreichen familiären Hotels in den verschiedenen Ortschaften, auf Pensionen oder Campingplätze ausweichen will.

Andere wichtige Wanderwege sind die GR-65 und die GR-65.3, die sich dem Pilgerweg nach Santiago folgend, durch die Pyrenäen ziehen. Ersterer über den Ibaneta-Pass (Orreaga/Roncesvalles) in Navarra, der zweite über den Somport-Pass in Aragon.

Ein anderer interessanter Wanderweg ist die als GR-13 ausgezeichnete Cañada Real de los Roncaleses, die der Route folgt, die früher die Wanderschäfer mit ihren Schafherden nahmen. Der Weg umfasst 117 km, die sich in sechs Tagesetappen unterteilen. Er beginnt am Lazar-Pass und führt bis nach Bárdenas Reales im Süden Navarras.

Der sogenannte Camí dels bons Homs (GR-107) ist ein Wanderweg mit einer Länge von 189 Kilometenr, der zu Fuß, zu Pferd und auf gewissen Abschnitten UCH PER Mountainbike zurückgelegt werden kann. Er durchquert die Bergkette Cadí-Moixeró (Prov. Barcelona) , die sich anschließende Cerdanya und dann die Pyrenäen.
Die Route ist für acht Etappen ausgelegt und folgt dem Weg, den die Kartharer im 12. Und 13. Jahrhundert nahmen. Diese Bewohner von Okzitanien waren Anhänger einer Religion, die auf dem Humanismus und der Liebe zur Natur beruhte, was sie in Konflikt mit der Katholischen Kirche und dem König von Frankreich brachte.

Radwege
Im westlichen Bereich der navarresischen Pyrenäen wurde die ehemalige Eisenbahnstrecke zwischen Doneztebe-Santesteban und Endarlatza  zu einem schönen Radweg ausgebaut, der dem Fluss Bidasoa folgt. Auch die einstige Eisenbahnlinien durch die malerische Landschaft zwischen Pamplona und San Sebastian, die ?Via Verde de Plazaola? wurde für Radausflüge ausgerichtet.

In Katalonien, im Verwaltungsbezirk Pla de l?Estany zwischen der Garrotxa und Girona, wurde das erste Mountainbike-Zentrum eröffnet. Dort werden Fahrräder vermietet und komplette Informationen sowohl in technischer als auch in Bezug auf das Terrain vermittelt. Auch im Verwaltungsbezirk Pallars Sobirá besteht ein dichtes Netz gut ausgezeichneter Radwege.
Information:
Bideak Unternehmensverband für touristische Aktivitäten
Pza. Castillo, 28  4°A,  Pamplona; Tel. 948 22 17 73

Rafting
Der Fluss Noguera Pallaresa in der Prov. Lleida ist in wenigen Jahren zu einem wahren Paradies für die Freunde des Rafting geworden. Am gefragtesten sind die Abschnitte zwischen Llavorsí und der Collegats-Klamm, bei denen es im Schlauchboot, im Kajak oder im Hydrospeed durch wilde Wasser talwärts geht. (Info. Fremdenverkehrsbüro Sort, Tel. 973 62 10 02):
Im Aran-Tal konzentriert sich der Wildwassersport auf den Oberlauf der Garonne und in der Alta Ribagorca auf den Noguera Ribargorcana.

 

Die Flüsse Cinca und Ara und der Mediano-Stausee in den aragonesischen Pyrenäen werden ebenfalls für Rafting und Rudern genutzt. Entsprechende Veranstalterfirmen findet man v.a. in Ainsa. In den Pyrenäen in Navarra konzentriert sich das Rafting im Kajak auf einen Abschnitt des Bidasoa (Info Tel. 948 22 17 73)

Canyoing
Was für die Anhänger des Rafting der Noguera Pallares ist, das bedeuten für Canyoing-Freunde die Guara-Berge. Dieses nördlich von La Hoya de Huesca und dem Somnatano de Barbastro gelegenen Gebiet, ist durch Erosion gekennzeichnet, mit der hier zahlreiche Flüsse und Bäche gegen das weiche Kalkgestein angegangen sind. Auf diese Weise entstanden über siebzig Canyons, die dem Sportler die verschiedensten Schwierigkeitsgrade bieten. Der ganze 81.350 ha große Bereich ist zum Naturpark und Vogelschutzgebiet erklärt worden. Außerordentlich sehenswert ist in unmittelbarem Umkreis um dieses Canyoing-Paradies der Ort Alquézar mit seiner auf einem hohen Felsabhang hängenden Burg und der romanischen Stiftskirche Santa Maria.
Gleitschirm

Aufgrund seiner klimatischen Bedingungen wurde Castejón de Sos in den aragonesischen Pyrenäen zu einem der bevorzugten Standorte für das Gleitschirmfliegen. Zu den Aufwinden, die an diesen bis auf 2.500 m aufragenden Berghängen auftreten, kommen die guten Zufahrtsmöglichkeiten zu den Startplätzen und zwei ideale Landeplätze am Ufer des Ésera. Die Gleitschirmvereinigung Club Parapente Pirineos, der im Dorf eine Herberge unterhält, weist in den ersten Tandemflug ein und bietet Anfängern einen einwöchigen Einführungskurs.
Ausflüge zu Pferd
Da das Reiten durch die schöne Hochgebirgslandschaft der Pyrenäen immer beliebter wird, haben sich zahlreiche Betriebe niedergelassen, bei denen man sich vor dem Ausritt auch noch die Basiskenntnisse im Reiten aneignen kann.
Reitställe sind fast überall zu finden, doch insbesondere konzentriert sich diese Urlaubsalternative auf die katalanischen Pyrenäen. 

 

Quelle: FVA Spanien / bearbeitet von pairola-media




 
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Info Reisebericht
Reiseland: Frankreich
Datum der Reise: 2005
Dauer der Reise:
Autor: pairola
Aufrufe bisher: 2768

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