
Die Seen und Täler der OssolaDie Berge in Urlaubsgebiet der Seen und Täler der Ossola bieten eine einzigartige, vielfältige Landschaft: Innerhalb weniger Kilometer trifft man auf die ruhigen Seen der Voralpen, die wilden Flüsse in den Bergen und imposante Berge, wie die 4000 Meter hohe Ostwand des Monte Rosa.

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 Schöne Landschaft im Piemont.
Foto: ppw
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Weiter oben durchquert man Wiesen mit ein paar Steinhäusern hier und da mit ihren typischen Dächern, Weiden und Laubwälder. Im Hochgebirge wird die Landschaft rauer und ist beherrscht von eingescheiten Spitzen, Gletschern und bewohnt von Gemsen, Adlern und Murmeltieren. Die menschlichen Ansiedlungen haben sich im Laufe der Jahrhunderte in absolutem Einklang mit der Natur entwickelt. Heute findet man hier antike Weiler als historisches und bauliches Zeugnis. Die Geschichte dieser Täler erkennt man auch in den kirchlichen Bauten: heilige Berge, Wallfahrtskirchen, Kirchen und Votivkapellen von außergewöhnlichem kunsthistorischen Interesse bereichern die Landschaft.
Diese Region ist die grüne Lunge des Piemonts und erstreckt sich im Norden bis an die Schweizer Grenze. Fünfzehntausend Hektar ist der Nationalpark Valgrande groß, das größte naturbelassene Gebiet in den Alpen, wo die Natur noch wild und dicht ist und man leicht Gemsen, Steinböcke und Adler beobachten kann.
Der Schutz der Umwelt wird durch die Einrichtung von Schutzgebieten, Naturparks und Oasen von unglaublicher Schönheit gewährleistet. Einer der großen Naturparks ist der Veglia Devero, der zum Schutze der Bergwelt gegründet wurde und Almen, dichte Wälder und ein atemberaubendes Panorama bietet. Er erstreckt sich auf eine Fläche von über 10.000 Hektar auf einer Höhe zwischen 1.700 und 3.500 Metern; er wird beherrscht von den großen Almen, an deren Rändern Lärchenwälder mit einem Unterholz aus Heidelbeersträuchern und Rhododendron stehen. Der Motarone Naturpark wird auf Grund seiner besonderen Position ?der Berg der zwei Seen? genannt: Von seiner Höhe aus hat man einen wirklich eindruckvollen Blick auf den Lago Maggiore und den Orta-See.
Das Naturschutzgebiet vom Sacro Monte Calvario in Domodossola kombiniert Umweltschutz mit der Aufwertung der Wallfahrtskirche und den Kapellen vom Kreuzweg, die eingebettet in Wälder aus Kastanien, Büschen und hundertjährigen Eichen liegen. Besondere Aufmerksamkeit verdient das Tierschutzgebiet Macugnaga an den Hänge des Monte Rosa, in dem Steinböcke und Gemsen leben. Schließlich werden noch zwei Oasen direkt vom WWF verwaltet: Die Oase Bosco Tenso in Premosello Chiovenda und die Oase Pian dei Sali in der Val Vigezzo. Die erste dient dem Schutz des Toce-Flusstals, die zweite wurde zum Schutz der Amphibien eingerichtet.
Quelle: regione piemonte / bearbeitet von pairola-media