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West-Luxor - der Tempel der Königin Hatschepsut



West-Luxor - der Tempel der Königin Hatschepsut



Der Karnak-Tempel.
Foto: ETA

KARNAK-TEMPEL

Dieser Tempel wurde nicht nach einem Konzept erbaut, sondern über Dynastien hinweg immer wieder erweitert und vergrößert. Er war neben dem Gott Amun auch noch anderen Göttern geweiht. Die ältesten Teile des Tempel liegen im Osten und stammen aus der 11. Dynastie. Mit dem Tempel der Göttin Mut und mit dem Luxor-Tempel ist  der aus insgesamt 10 Pylonen bestehende Karnak-Tempel, durch Sphingen-Alleen verbunden, von denen noch Teile erhalten sind. Besonders sehenswert sind die beiden Obelisken, der heilige See, der Riesen-Skarabäus und der wohl einzigartige große Säulensaal. Insgesamt sind auf ca. 5400 Quadratmetern 134 Säulen aus Sandstein in 16 Reihen angeordnet

WEST-LUXOR

Totentempel

Bereits in der 11. Dynastie um ca. 2040. v. Chr. entstand der erste größere Totentempel  in West-Luxor und ab der 18. Dynastie entwickelte sich dieses Gebiet zur größten Totenstadt Ägyptens. Außer dem König Echnaton wurden alle Könige des Neuen Reiches hier bestattet.

Ramesseum
Die Reste dieses Tempels, der bereits sehr zerstört ist, sind durch seine Ausmaße äußerst beeindruckend. Die Anlage war für Gott Amun  und als eigene Kultstätte von Ramses II. errichtet worden. Neben  der  zerstörten ursprünglich 18 Meter hohen und ca. 1000 Tonnen schweren Ramses-Statue sind die lebendigen Reliefs außerordentlich beeindruckend.



Blick auf den in Fels gearbeiteten Hatschepsut-Tempel.
Foto: ETA

Hatschepsut-Tempel (Deir el-Bahri)
Sennmut der Baumeister der Königin Hatschepsut  errichtete deren Totentempel direkt neben dem ca. 500 Jahre älteren Tempel des Mentuhotep. Dieser Terrassen-Tempel, er besteht aus insgesamt drei Rampen, wurde teilweise aus dem Fels gearbeitet und fügt sich ausgezeichnet in die natürlichen Gegebenheiten ein. Darstellungen von Handelsreisen in das  sagenumwobene Goldland ?Punt" sowie die Geburtsszenen sind am sehenswertesten.

Deir el-Medina
Dem Tempel, der aus der Zeit Amenophis III. stammt, wurde zur Zeit der Ptolemäer ein Heiligtum errichtet, das der Hathor und der Maat geweiht war. Hinter dem Tempel liegt die ehemalige Wohnsiedlung der Nekropolen Arbeiter. Dort lebten sie nach strengen Regeln mit einem Ziel vor Augen: Dem verstorbenen König ein großartiges Grab zu errichten. In ihrer Freizeit haben sie allerdings auch an ihren eigenen Gräbern gebaut.

Memnonskolosse
Diese Sitzfiguren sind 17,9 Meter hoch und weisen ein Gewicht von 700 Tonnen auf. Ursprünglich standen sie vor dem Eingang zum wohl größten Totentempel von Theben, von dem heute aber fast nichts mehr übrig ist. Errichtet wurde der Tempel von Amenophis II. der auch den Luxor-Tempel erbauen ließ. Ihren Namen erhielten die Kolosse nach der Sage des Memnon, dem Sohn der Morgenröte, aus der griechischen Mythologie.

Medinet Habu 
Die bereits vorhandenen Tempel wurden in der Anlage die Ramses III. nach dem Vorbild des Ramesseums errichten ließ, einbezogen. Hier wurden   auch   die,   während der 21. Dynastie stattfindenden Grabräuberprozesse abgehalten und die Verlegungen der Königsmumien angeordnet. Auch in diesem Tempel findet man unzählige Darstellungen von höchster Qualität.

 

Quelle: ETA / bearbeitet von pairola-media
 




 
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Info Reisebericht
Reiseland: Ägypten
Datum der Reise: 2005
Dauer der Reise:
Autor: pairola
Aufrufe bisher: 1312

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