
Apulien - Sonnenregion mit großer VergangenheitBereits Friedrich II. wußte die Vorzüge dieses Landstriches im sonnigen Süden Italiens zu schätzen. Unter seiner Regie entstanden zahlreiche Jagdschlösser in Apulien. Das bekannteste ist der gut erhaltene Oktagonalbau Castel del Monte. Das mächtige Schloß illustriert eindrucksvoll die historische Bedeutung, die Apulien bereits unter den Normannen hatte. Zudem zählen viele der apulischen romanischen Kathedralen, wie beispielsweise in Otranto, Trani, Molfetta oder Bitonto zu den größten Anziehungspunkten der Region. 
|  Das Jagdschloß Castel del Monte.
Foto: ENIT
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Doch nicht nur die Normannen hinterließen in Apulien eindrucksvolle Spuren. Von der Antike bis zum Barock gilt es hier viel Sehenswertes zu entdecken. Vor allem Lecce ist ein wahrer Barockjuwel. Der gelblich schimmernde, weiche Sandstein eignete sich bestens zur Gestaltung der wundervollen und phantasiereichen Formensprache des lecceser Barocks, der das Erscheinungsbild der ganzen Provinz nachhaltig prägte. Ein weiteres architektonisches Charakteristikum Apuliens sind die Trulli, markante Rundbauten, die man vorwiegend in der ländlichen Gegend zwischen Ostuni und Martina Franca trifft. Während Kunstkenner von den zahlreichen Kunst- und Kulturschätzen Apuliens angezogen werden, locken Küstengegenden Badegäste in die Region. Mit 800 Kilometern Küste ist Apulien eine ideale Destination für Wassersportler und Erholungssuchende, die die schönsten Wochen des Jahres in entspannter Atmosphäre an weiten Sandstränden oder stillen Kiesbuchten verbringen wollen. Vor allem die buchtenreiche Steilküste des Gargano bietet immer neue Ausblicke von atemberaubender Schönheit. Kontrastreich hebt sich zu den hellen Klippen das kristallklare und tiefblaue Meer ab.
In Apulien gibt es ein gut ausgebautes Autobahn- und Zugnetz. Über die Flughäfen Brindisi und Bari, ist die Region bequem erreichbar.
Quelle: ENIT |