
Northern Cape - die Weite der KagalagadiNord-Kap, Südafrikas größte Provinz, nimmt fast 30 Prozent der Landesfläche ein, ist jedoch von weniger als zwei Prozent der südafrikanischen Bevölkerung bewohnt.
Regen darf man hier nur im Frühjahr erwarten, ansonsten ist es trocken und heiß. Nur links und rechts des Oranje-Flusses, der die Provinz von Osten her bis zu seiner Mündung in den Atlantik durchquert, ist Landwirtschaft (Obst- und Weinanbau) möglich. 
|  Oryx-Antilope im Kagalagadi Kransfrontier Park.
Foto: South African Tourism
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Doch die Provinz im Nordwesten Südafrikas glänzt mit ihren Bodenschätzen. Die Hauptstadt Kimberley ist das Zentrum der Diamantenindustrie; in Sishen-Kathu gibt es die größte Eisenerzgrube Südafrikas; Kupfer wird in Okiep und Springbok abgebaut.
Das größte Kapital der Provinz ist jedoch das unendlich weite, stille, fast menschenleere Land - ein einzigartiges Paradies für wilde Tiere. Nördlich von Upington liegt der "Kagalagadi Kransfrontier Park", in dem vor allem Springböcke und Oryx-Antilopen (der Gemsbok) ihr Refugium haben. Löwen, Nashörner, Giraffen und Zebras bekommen die Besucher der Tswalu Lodge am Rande des Korranaberg-Massivs zu sehen. Von hier aus kann man unter sachkundiger Führung auch die Kalahari erkunden.
Quelle: Kleber / pairola-media |