Kykladen: Paros, Naxos, Santorini, Mykonos - Reisebericht und Reiseplanung - Private Reiseberichte und Reiselinks aus aller Welt 
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Kykladen: Paros, Naxos, Santorini, Mykonos

Kykladen-Insel-Hopping

Organisation

Wir haben unser Kykladen-Insel-Hopping über eine griechische Agentur gebucht. Fest stand bei Abreise, daß wir auf Mykonos landen und die erste und die letzte Nacht dort verbringen. 2 Tage vorher mußten wir unseren jeweiligen Abreisewusch bekanntgeben und die Agentur hat für uns die Überfahrt und das Hotel sowie den Transfer zur und von der Fähre organisiert.
Man spart durch die Agentur viel Zeit, die sonst für Organisation usw. verschwendet würde. Allerdings kann man sich weder die Unterbringung aussuchen, noch die genaue Reisezeit, da die Agentur nur mit bestimmten Unternehmen zusammenarbeitet. Für den Preis, den wir bezahlt haben, waren die Hotels teilweise miserabel.
Aber jeder hat seine Vorlieben und kann sich selber entscheiden, wie er seinen Urlaub plant. Wir möchten auf den folgenden Seiten - unabhängig von der Art der Unterkunft und der Organisation der Reise - ein paar Tipps zur Gestaltung einer Kykladen-Tour geben:
Es sei darauf hingewiesen, daß wir im September 1999, also in der Nachsaison gefahren sind, Preisangaben, Bus- und Fährverbindungen sind vielleicht in der Hauptsaison anders.

Kykladeninfos in Stichworten
- Preise: Auf Mykonos und Santorini teuer, auf den anderen Inseln etwas unterhalb der deutschen Preise. Nach unserem Wechselkurs waren 1000 Drs. 6 DM
- EC-Automaten: In jeder Stadt oder Touristenansammlung
- Wetter: Durch den Wind sehr erträglich (auf Mykonos herrscht allerdings eher Sturm)
- sehr schöne Architektur, keine Hotel-Bettenburgen, aber auch Luxushotels
- außer Mykonos eher ruhig, kein Partyurlaub
- Strände: fast überall glasklares Wasser, kaum Wellen, sehr sauber. Liegestühle und Sonnenschirme müssen bezahlt werden (600 - 1000 Drs pro Stuhl, ab nachmittags günstiger). Wahrscheinlich gibt es auf jeder Insel einen Paradise-Beach
- Kirchen und Kapellen: gibt es fast so viele wie Wohnhäuser, sie sind abends geöffnet.
- Mobilität: Linienbusse verkehren auf allen Inseln in regelmäßigen Abständen (1-3 mal pro Stunde). Fähren zwischen den Inseln ab ca. 10 DM, Routen und Häufigkeit je nach Saison. Kleine Boote fahren zu den abgelegenen Stränden.
- Das Frühstück besteht - wie in ganz Griechenland - aus Kaffee, Sirup, Weißbrot und Marmelade. Wenn man Glück hat, gibt es ein gekochtes Ei und etwas Käse
- Das Essen ist reichhaltig.
- Die Badezimmer haben keine Duschvorhänge, Toilettenpapier gehört in den Mülleimer.

1. Tag: Ankunft auf Mykonos
Wir sind in Frankfurt gestartet und die Ankunft am Flughafen auf Mykonos stimmt uns auf angenehme Weise auf unseren Urlaub ein: Die Ankunfthalle hat die Ausmaße eines großen Wohnzimmers, es wäre sehr beschaulich, wenn nicht die 150 Deutschen alle gleichzeitig ihren Koffer holen wollten, die Entspannung wird also noch ein bißchen aufgeschoben.
Wir sind etwas außerhalb von Mykonos untergebracht. Auf den Kykladen gibt es keine Bettenburgen, die Hotels haben zumeist nicht mehr als 2 Stockwerke mit eigenen Eingängen für die einzelnen Zimmer. Natürlich alles in weiß-blau.
Wir wandern za. 20 Minuten nach Mykonos-Stadt, um Geld zu holen. Ein Automat befindet sich an der Hafenpromenade. Wir nehmen unser erstes Chicken-Pita zu uns und beobachten die großen Fähren im Hafen. Das ist ziemlich interessant, da kaum ein Kykladen-Tourist zwei Wochen an einem Ort verbringt.
Abends fahren wir mit dem Bus nach Mykonos-Stadt. Die Busse fahren regelmäßig und relativ häufig (je nach Saison), zumindest aber bis 2 Uhr nachts. Die Preise auf Mykonos sind relativ hoch: Cocktails ca. 15 DM, Griechischer Salat 12 DM, Souvlaki 20 DM, 0.33l Bier (Mythos) ca. 5 DM

2. Tag: Ankunft auf Naxos
Wir fahren mit dem Syros-Express über Paros nach Naxos. Die Überfahrt dauert 3,5-4 Stunden. Die Unterbringung (mitten in der Stadt) ist "bescheiden", dafür ist der St.George-Strand in Naxos-Stadt klasse: sauber, flach, sandig, viele kleine Fische.
Wir nehmen eine Abendessen in einem Hafenlokal ein. Das ist nicht unbedingt zu empfehlen, es sei denn die schöne Aussicht ist wichtiger als das Essen. Gut und preiswert essen kann man innerhalb der Stadt. Einen Hinweis auf die Qualität des Essens erhält man durch die Aufteilung des Restaurants: Gibt es neben der Terrasse auch einen "Innenbereich", in dem gegessen werden kann, handelt es sich oft um ein besseres Restaurant.

3 Tag: Erkundung von Naxos-Stadt (Hora)
Wir finden das Castor, mit dem alten, teilweise auch verfallenen Häusern. Sehr schön finden wir die katholischen Marienkathedrale. Der Besuch im archäologischen Museum ("Das ein-zigartige Idol eines sich umarmenden Paars" (Reiseführer) finden wir übrigens nicht) ist interessant. Von der Terrasse hat man einen tollen Blick auf die Stadt. "Bergab" spazieren wir durch das Burgos-Viertel (Old-Market) mit den kleinen Gassen. In der Obststraße gibt's zwar "Dole"-Bananen, aber Atmosphäre kommt in dem Labyrinth trotzdem auf. Den Steg entlang geht es zum Apollon-Tor. Am Steg sind Terrassen/Treppen, von denen aus man schwimmen gehen kann. Trotz der Nähe des Hafens ist das Wasser unglaublich klar. Das Tempeltor ist ziemlich schwer zu fotografieren, wenn man die Massen von Touristen nicht auf dem Foto haben will. Dafür machen wir an den umliegenden Felsen "einsame" Portrait-Aufnahmen Auf der Straße Richtung Galini finden wir ein kleines Museum bzw. eine Überdachung, in der sich Ausgrabungsstätten befinden. Er Eintritt ist frei. Ein Abstecher nach Grotta, der älteste besiedelte Teil von Naxos, der dafür aber ziemlich neu aussieht, lohnt sich höchstens wegen des Panoramas.

4. Tag: Tagestour mit dem Auto über Naxos
Wir nehmen eine vielfach angepriesene Strecke: Von Naxos Richtung Osten (Filoti). Vor Ptomain sehen wir eine ganz bizarre Landschaft, wie im Fantasy-Film. Die Fahrt geht durch Meso Potamia, Kato Potamia, Ano Potamia, Halkio nach Moni. Von dort Schwenk Richtung Kouroundoir, um den Kouros von Flerion zu sehen (ausgeschildert). Er "liegt" seit zweieinhalbtausend Jahren in einem grünen Garten. Alles wirkt ziemlich idyllisch. Weiterfahrt nach Apollonas mit Mittagessen in einer Taverne am Strand und Besuch des zweiten Kouros, den von Apollonas. Wir fahren Richtung Naxos-Stadt über die Küstenstraße. Das Kloster "Moni Chrysostomos" haben wir nicht gefunden. Dafür haben wir in Engares gehalten. Der Grund dafür war eine sehr schöne Kirche mit Friedhof. Dank einem Wasserauffangbecken ist die gesamte Region auffallend grün (der Rest der Insel ist - obwohl die "grüne Insel" - unglaublich karg). Zu Abend essen wir (guten und preiswerten) Fisch in "Vasillis Garden" im Borgos Viertel (unbedingt zu empfehlen) und Cocktails zu Nachsaison-Preisen im "Diogenes" am Hafen.

5. Tag: Strandtag
Den Tag verbringen wir am St.George-Bay, bzw. Ormos Agiu Georgiu. Leider erleben wir gegen Mittag die einzige Regenschauer unseres Urlaubs. Abends erledigen wir das berühmte Sonnenuntergangsfoto des Apollon-Tors (Generalprobe für Oia)

Sonstige Informationen über Naxos:
Naxos ist eine sehr lebhafte Insel. Die Unterbringung mitten in der Stadt ist zwar nicht besonders komfortabel, aber ideal, was die Möglichkeiten angeht: Die Stadt selber ist zwar voller Touristen, aber man sieht auch Griechen (im Gegensatz zu Santorini). Die Stadt ist lebhaft, aber nicht anstrengend.
- Zu empfehlen, wenn man etwas zu lesen oder sonstiges "Kleinkram" (auch Photoentwicklung und Zubehör) sucht: "ZOOM" an der Strandpromenade
- An der Strandpromenade in Naxos-Stadt gibt es 2 EC-Automaten
- Ein Internet-Cafe befindet sich am Court-Square
- Nicht verpassen: Einfach mal am Hafen sitzen schauen!

6. Tag: Überfahrt nach Santorini (Thera)
Um 14.00 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Santorini. Santorini ist eine Vulkaninsel und bildet gemeinsam mit ihren Nachbarinseln einen riesigen Kraterrand, die Caldera. Die Fahrt nach Santorini mit Zwischenhalt in Ios dauert etwa 3 Stunden. Der Blick auf die Cal-dera und die Städte Oia (Ia) und Fira (Thira) ist klasse. Wir sind im Touristenort Kamari an der Ostküste untergebracht. Die "Hauptstraße" ist die Strandpromenade, die etwa 1 km lang ist. Dort sind Tavernen, Kitschläden, Ausflugsbüros, usw. Wirt essen typisch griechisch, die Preise sind ähnlich wie auf Naxos. Am Rand von Kamari stehen nur vereinzelte Häuser und die üblichen Dauerbaustellen. Vom Süden wird die Sicht durch den Profitis Ilias und Meso Vouna begrenzt. In dieser Richtung liegt auch die Ausgrabungsstätte "Thera". An besagtem Profitis Ilias hängen seit unserer Ankunft ein paar Wolken, die für ein subtropisches Klima sorgen. In den Vitrinen der Tavernen sind alle Scheiben beschlagen und unsere Kleider sind naß.

7. Tag: Fira (Thira)
Nachdem wir eine der drei Bushaltestellen von Kamari gefunden haben (es ist immer noch so schwül), fahren wir nach Fira. Die Fahrt quer über die Insel, dauert etwa 15 Minuten und endet in einem Gewitter, das die Luft reinigt. Wir wandern entlang des Kraterrandes auf einer Fußgängerstrecke. Die Aussicht ist unglaublich. Beim Anblick der Seilbahn weiß ich, daß ich den alten Hafen nur von oben sehen will. Eine Alternative wäre nur noch der Abstieg per Esel gewesen. Für Autos gibt es keine Möglichkeit, in den alten Hafen zu kommen. Die Katholische Kathedrale und das Katharinenkloster sowie die "Mitropolis", die orthodoxe Hauptkirche sind sehenswert und beliebte Motive. Die Cafés entlang des Kraterrandes bieten einen unglaublichen Ausblick. Leider auch die Preise, die bei den Getränken doppelt so hoch liegen, wie in Kamari.

Informationen über Fira
- Busbahnhof: Auf der Höhe der Mitropolis, Busse verkehren in alle Richtungen, ca. 1-3 mal pro Stunde)
- EC-Automat: gegenüber dem Busbahnhof
- Internet-Cafe: in der Mitte der Stadt, zwischen katholischer und orthodoxer Kirche

8. Tag: Rollertour über Santorini
Wir starten mit dem Roller von Kamari in Richtung Pirgas. Dort gibt es eine venezianisches Kastell und eine Kirche aus dem 10 Jh. zu sehen. Wir steigen durch die verwinkelten Gäßchen auf das Kastell, werden aber vom Inhalt einiger Tagesausflugs-Busse schnell vertrieben. Am mexikanischen Restaurant (!) vorbei geht es wieder Richtung Messaria und von dort Richtung Fira. Wir lassen die Stadt links liegen und fahren die Hauptstraße Richtung Ia (Oia). Von der Straße kann man teilweise auf beiden Seiten das Meer sehen, die Insel ist hier am schmalsten. Eigentlich wollten wir uns zuerst Ia ansehen, aber wieder müssen wir vor den Menschenmassen fliehen. Deshalb fahren wir zum Paradise-Beach und verbringen dort eine Stunde in einer Taverne. Am späten Nachmittag kehren wir nach Ia zurück. Inzwischen ist es etwas leerer und wir fotografieren alle blauen Kuppeln, die wir finden können. Zu den engen Gassen, die es in allen kykladischen Städten gibt, kommen in Ia noch jede Menge Treppen. Das ist interessant, aber anstrengend. Den berühmten Sonnenuntergang erleben wir - fast alleine - an einer Windmühle. Ein paar Gassen weiter und am Kastell ist jedoch der Teufel los.

Weitere Informationen zu Ia
- Internetcafe: In der Nähe des Youth-Hostels
- Keine Tankstelle!!! Die nächste befindet sich nördlich von Fira.
- Preis: In Restaurants sehr hoch (griechischer Salat: 12-1400 Drs), in Mini-Markets normal

9. Tag: Rollertour 2. Teil - alle Straßen der Insel!
Besichtigung Akritori In Akritori werden seit 1967 die Teile einer bedeutenden Stadt, die bei dem Vulkanausbruch von 1628 v.C.: zerstört wurde, freigelegt. Bedeutend ist die Stadt insbesondere wegen der dort entdeckten Wandmalereien, die allerdings in Athen ausgestellt sind. Der Eintritt kostet 1200 Drs (600 für Studenten). Schade, daß die Ausgrabungen nicht entsprechend präsentiert werden. Das Wellblechdach zerstört den Gesamteindruck der Anlage. Man kann leider nur einen Teil der Häuser sehen. Einen Blick "von oben" hat man vom "dreieckigen Platz". Den Red Beach (wirklich der Schönste!!!) erreicht man über einen schmalen Felspfad unterhalb der Ausgrabungsstätte. Auf dem Rückweg fährt man an mehreren Aussichtspunkten vorbei, von denen sich der Blick auf die Caldera lohnt. In dem kleinen Ort Monolithos gibt es einen Strand und sonst nicht viel. Den Rest des Tages verbringen wir am Paradise-Strand, den wir diesmal über die östliche Küstenstraße (via Vourvolos) erreiche. An diesem Stand gibt es sogar echte Wellen!!

Weitere Informationen Santorini
Die Insel hat mit den sehr schönen Städten Fira und Ia einiges zu bieten. Übernachten kann man allerdings fast nur in den reinen Touristenorten auf der anderen Seite der Insel (oder in den Kraterrand-Hotels, die jedoch dem "gehobenen Geldbeutel" vorbehalten bleiben). Die Touristenorte sind leider ein bißchen langweilig. Santorini ist so klein, daß man überall von mehreren Seiten das Meer sehen kann. Der Name "Thira" (="die Schönste") paßt. Eine der vielen Atlantis-Theorien sieht Santorini als das versunkene Atlantis.
Der Strand ist - bis auf den Red Beach - schwarz. Es handelt sich ja schließlich um einen Vulkan. Strandschuhe sind wichtig.
Eine von uns nicht besichtigte Attraktion sind die Kameni-Inseln (heiße Quellen am Vulkankrater) und Thirasia. Eine Besichtigung hört sich sehr spannend an. Leider konnten wir nur Tagestouren finden, in denen die ganze Insel und die Nachbarinseln einem Tag besich-tigt werden. Auf eine solche organisierte Tour mit engem Zeitplan hatten wir keine Lust.

10. Tag: Fahrt nach Paros, Erkundung der Stadt
Wir fahren um 8.00 Uhr über Ios und Naxos nach Paros. Gegen 13.00 Uhr sind wir am Hotel im Nordosten von Parikia, der Hauptstadt der Insel. Die Old Market Street ist ähnlich wie die engen Gassen in Mykonos und Naxos, aber nicht ganz so touristisch überfüllt. Für uns ist Parikia die bisher schönste Stadt auf unserer Route. Insgesamt gibt es ziemlich viele Modeschmuck-Läden. Restaurants gibt es in der Old-Market-Street und am Hafen. Dort gibt es allerdings eher nur Getränke. Essen sollte man in der Altstadt, in einer Gartentaverne (z.B. Dionysos) oder an der Strandpromenade. Die Kathedrale Eskatontapiliani / Katapoliani hat ihren Ursprung im 4. Jh. ist eine der älte-sten und größten Kirchen Griechenlands. Sie wird auch "Church of 100 doors" genannt, weil sie 99 Türen besitzt. Wird die 100. gefunden, soll Konstantinopel wieder zu Griechenland gehören. Wir wollten keine internationalen Verwicklungen heraufbeschwören und haben nicht gesucht. Sehenswert ist der 10 m hohe Turm der Venezianerfestung, der gut sichtbar aus antiken Säulentrommeln und Marmortempeln (es handelt sich um einen ehemaligen Demetertempel) gebaut wurde.

Weitere Informationen Parikia:
- Geldautomaten befinden sich auf dem Platz gegenüber der Eskatontapiliani.
- Strände: Schön ist der (obere) Strand direkt im Norden der Stadt, am Ende der Bucht. Vom Hafen fahren kleine Boote zu weiteren Stränden.
- Internet-Cafes: kann man nicht übersehen (in der Altstadt angeblich das Beste)

11. Tag: Ausflug nach Naoussa
Vom Hafen in Parikia fahren regelmäßig Busse nach Naoussa. Fahrtdauer: 10-15 Minuten. Naoussa ist etwas kleiner als Parikia, hat aber einen süßen Hafen (gilt als der schönste der Kykladen). Von Naoussa fahren Taxiboote zu den schönen Stränden im Osten der Insel, z.B. Santa Maria. Naoussa selbst hat keinen Strand. Am Stadtrand stehen einige weniger schöne Hotels. Naoussa ist auf jeden Fall einen Besuch wert, aber mehr als 2 Stunden sollte man dafür nicht einplanen.

12.Tag: Fahrt nach Antiparos zur Tropfsteinhöhle
Im Hafen von Parikia fahren Fähren nach Antiparos. Sie müssen nicht vorgebucht werden. Nach ca. 40 Minuten erreicht man Antiparos. Dort warten dann schon die Busse, die zur Höhle fahren (Preis insgesamt: ca. 15 DM). Zur Besichtigung der Höhle hat man dann etwa eine Stunde Zeit. Dabei geht es 90 Meter bergab in zwei Grotten. Im Inneren haben sich viele Besucher verewigt.
Die älteste Inschrift, die wir gesehen haben, ist von 1777. Aber auch moderne Deppen haben sich per Graffiti verewigt. Zur Höhle kommt man auch mit dem Moped oder zu Fuß (ca. 2-3 Stunden vom Ort Antiparos). Das Auto sollte man nicht benutzen, da die Höhle an einem Berg liegt und oben keine Parkplätze existieren.
Der Ort Antiparos ist größer, als er bei der Einfahrt in den Hafen aussieht. Tavernen, Super-marktes und Touristenbedarf ist ausreichend vorhanden.

13. Tag: Fahrt nach Mykonos
Mit der Schnellfähre "Sea-Jet II" von Paros nach Mykonos in 45 Minuten.
Wir sind 3 km südlich von Mykonos-Stadt in dem kleinen Ort Ormos Beach untergebracht, der an 2 Seiten an das Meer grenzt. Am nördlichen Ende liegt ein alter gestrandeter Kahn dort, wo eigentlich ein Strand sein könnte. Aufgrund des sturmartigen Windes auf dieser Seite sieht man dort allerdings nur 2 bis 3 fortgeschrittene Surfer.
Auf der südlichen Seite ist die süße Bucht mit Stand und Tavernen. Vom Strand fahren Boote zu weiteren Stränden (z.B. Paradise).

14. Tag: Ausflug nach Delos
Vom Hafen in Mykonos fahren zwischen 9 und 11 Uhr mehrere Linien nach Delos. Eine Vorbuchung ist nicht erforderlich, Preis ohne Eintritt etwa 1500 Drs. Auf Delos gibt es das Ausgrabungsgelände und sonst nichts. man sollte auf jeden Fall eine "guided Tour" (die allerdings nicht immer auf deutsch angeboten wird) buchen, oder einen guten und ausführlichen Reiseführer mitnehmen, in dem die einzelnen Gebäude erklärt werden. Uns hat besonders gefallen: Der Isis-Tempel, das Theater und das Wohnviertel. Das Museum stellt Originalfundstücke und Kopien aus. Das ist sehr interessant, allerdings werden viele Ausstellungsstücke gar nicht oder nur auf griechisch erläutert. In guten Reiseführern wird auch auf die Ausstellung eingegangen. Der Museumsbesuch ist im Eintrittspreis enthalten. Der Aufstieg auf den Berg Kynthos lohnt sich auf jeden Fall wegen der Rundum-Aussicht. Auch wenn das Ersteigen des antiken Treppenweges nicht ganz einfach ist. Nah 15.00 Uhr ist die Insel von allen Leuten verlassen. Der Aufenthalt auf der Insel außerhalb der Öffnungszeiten ist verboten. Darüber wachen wahrscheinlich die 15 Einwohner von Delos. Fazit: Ein Muß bei dieser Reise, das Gelände ist sehr groß und teilweise sehr anschaulich.

Informationen Mykonos-Stadt
Mykonos hat als einzige Kykladenstadt neben blauen auch rote Dächer. Sehenswert sind auch die Windmühlen und der Sonnenuntergang von der Altstadt aus.
Mykonos ist die Partystadt der Kykladen. Es gibt Schnellrestaurants, Discos, Bars, Touristenläden, 2 Strandseiten, an denen die Stühle der Restaurants und Bars fast im Wasser stehen. Vom Süd-West-Strand (Alefkandra-Viertel) kann man einen wunderschönen Sonnenuntergang besichtigen (den zahlt man allerdings bei den Getränken mit).
Empfehlenswert sind die Pizzerien.

15. Tag.
Wir fliegen zurück nach Frankfurt. Leider!



Homepage: http://www.weit-weg.de

 
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Info Reisebericht
Reiseland: Griechenland
Datum der Reise: 13.09.1999
Dauer der Reise: 2 Wochen
Autor: Doris Steinwartz
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· Griechenland Wikipedia
· http://www.naxosnet.gr
· http://parosweb.com

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