
Herrliche Sandstrände in der Provinz ValenciaIn der ganzen Provinz Valencia gibt es traumhafte Strände, die sich an der gesamten Küste entlang ziehen. Beginnt man im Norden, so führt einen der Weg an der Küste entlang in das historische Städtchen Sagunto, die Hauptstadt in dieser Region, die El Camp de Movedre heißt. Sagunto liegt am Fluss Palancia, eingebettet zwischen Apfelsinenhainen. Sehenswert sind vor allem die Altstadt und der Hafenbezirk. Überragt wird die Stadt von der berühmten Burg, die sich über den Dächern auf einem Hügel erhebt. In dem Bauwerk sind die Spuren der früheren Eroberer und Herrscher von Valencia noch deutlich zu sehen: es gibt iberische, römische, islamische und christliche Architekturelemente.
Aus der Römerzeit stammt auch das Amphitheater der Stadt, das bereits im 19. Jahrhundert zum spanischen Nationaldenkmal erklärt wurde. Das Amphitheater ist ein beeindruckender Bau, der heute teilweise wieder restauriert wurde und bis zu 8000 Besuchern Platz bietet.
Unbedingt zu empfehlen ist auch ein Spaziergang durch das Judenviertel im oberen Teil der Altstadt. In dem vollständig erhaltenen Viertel laden malerische, verschlungene Gassen und kleine Plätze zu Erkundungen ein. Folgt man der Küste bei Sagunto findet man viele kleine Strände die Ruhe und Erholung bieten, wie zum Beispiel La Vall de Segó oder L'Armardá. Auf der gleichen Strecke kann man kleine Dörfer entdecken, die zwischen den Apfelsinengärten liegen. Hier gibt es einiges zu besichtigen, so zum Beispiel den mittelalterlichen Turm von Benavites, der zum Palast des Marquis von Bélgida aus dem 13. Jahrhundert gehörte, der aber heute verschwunden ist.
Weiter südlich findet man auch das Franziskanerkloster Santo Espíritu del Monte, im Tal Tolíu. Kommt man weiter in die Nähe der Provinzhauptstadt Valencia, so betritt man die sogenannte Gartenlandschaft ? L'Horta ? deren dichte Vegetation sich bis zu den Ausläufern der Sierra Calderona im Landesinnern erstreckt. Das günstige Klima und der fruchtbare Boden sichern den Reichtum der Bauern und garantieren ebenfalls ein blühendes Panorama.
Natürlich bietet die Hauptstadt ihrem Besucher die meisten Sehenswürdigkeit sowie ein vielfältiges Nachtleben, aber auch die zahlreichen Dörfern der Umgebung, sind einen Ausflug wert. So findet man in Alcuás einen bemerkenswerten Alkazar aus dem 16. Jahrhundert, Paterna lockt mit seinem muselmanischen Turm aus dem 11. Jahrhundert. Beide Bauwerke sind ebenfalls spanische Nationaldenkmäler.
Manises ist die Stadt der Töpferwerkstätten, in der sich hervorragende bunte Tonwaren erstehen lassen.
In der Nähe des schönen Strandes von Puig findet sich auch das Königliche Kloster Santa María del Puig, das im 12.Jahrundert auf Befehl von Jaime I. angelegt wurde. Heute wird hier die Schutzheilige der Provinz, die Virgen del Puig, verehrt.
Auch in dieser Gegend, um den Touristenkomplex Monte Picayo, befinden sich zahlreiche Strände, wie Puzol und Puebla de Farnals, der über einen ausgezeichneten Sporthafen verfügt.
Unmittelbar in der Nähe von Valencia Stadt gelangt man an den legendären Strand Malvarrosa, der in verschiedenen Roman beschrieben wird und auch in den Gemälden von Sorolla oft Thema ist.
Über das Fischerdorf La Palmar, mit seinen malerischen Gassen und Plätzen, gelangt man zurAlbufera, dem größten See der iberischen Halbinsel. Besonders Naturliebhaber werden von diesem Landstrich begeistert sein, der zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Hier gibt es eine facettenreiche Flora und Fauna: Pinienwälder, Sanddünen und einen reichen Bestand an zumeist geschützten Fisch- und Vogelarten.
Folgt man den Ausläufern der Albufera, der Ribera Baja, so gelangt man nach Sueca, der Stadt des Reises. Um diese größere Stadt der Küstenregion haben sich einige Touristenzentren angesiedelt, so zum Beispiel Perellonet oder Les Palmeretes. Der lebhaftestes Touristenort ist jedoch Cullera, der mit seiner sogenannten "Bucht der Apfelsinenbäume" die Besucher anzieht. Auch hier sind die Spuren der verschiedenen Kulturen noch in zahlreichen Baudenkmälern erhalten geblieben. Auch das Versteck des Seeräubers Dragut ist ganz in der Nähe zu finden.
Noch weiter südlich an der Küste entlang, tut sich zwischen dem Berg Les Creus und dem Gebirge Montdúver ein malerisches Tal auf, dessen Apfelsinenhaine sich bis zum Meer hin ausdehnen. In der Überlieferung wird es aufgrund des herrlichen Panoramas als "das eines Königs würdige Tal" beschrieben. Während es am Küstenstreifen des Valldigna einige Apartmentanlagen für Touristen gibt ist das Innere des Tals sehr ruhig und abgeschieden. Sehenswert ist das Königliche Kloster La Valldigna, das sich hier befindet und ein architektonisches Meisterwerk aus dem 14.Jahrhundert ist.
Quelle: pairola-media |